BIOGRAFIE Dr. Donatus Prinz von Hohenzollern und Heidi Prinzessin von Hohenzollern

Dr. Donatus Prinz von Hohenzollern ist Fachautor für Erkenntnistheorie, Historische und Systematische Theologie. Er veröffentlichte seine Beiträge unter dem Pseudonym Markus von Hänsel-Hohenhausen, zum Beispiel über das Verhältnis von Wissen und Glauben als „koordinierte Magisterien“ (2008, mit Einleitung von Joachim Kardinal Meisner); zu finden u.a. bei Amazon.

Einige seiner Studien wurden ins Englische übersetzt. Zuletzt die für das Royal College of Music in London verfaßte Analyse „Die Gestaltwerdung des Unsichtbaren – Vom Geheimnis der Musik in erkenntnistheoretischen Begriffen“, „The Formation ofthe Invisible – On the Secret of Music in Terms of Epistemology“ (2017, erhältlich u.a. bei Amazon / die Fassung in englischer Sprache ist privat gedruckt und direkt beim Verlag in Frankfurt erhältlich, info@frankfurter-verlagsgruppe.de).

Hohenzollern, der britischer und deutscher Staatsangehöriger ist, war mit der Industriellen Dr. Viola Hallman, geb. Flachmeier, der Erbin und Vorstandsvorsitzenden der Kaltwalzwerke Friedrich Gustav Theis, verheiratet. Das Paar lebte auf Schloß Aldenghoor in den Niederlanden, auf Killochan Castle in Schottland und auf den Besitzungen in Asien und Australien. Die durch die Stahlkrise 2008 ausgelöste Insolvenz des Konzerns hat Viola Prinzessin von Hohenzollern nicht überlebt. Statt zum 100jährigen Firmenjubiläum die Geschichte des Traditionsunternehmens in der geplanten Festschrift zu würdigen, mußte der Ehemann die Trauerrede auf seine Frau halten. In dieser kleinen Literaturform zeichnete er das Leben der, wie sie von den Medien genannt wurde, „Stahlprinzessin“ nach. Die Rede ist in der British Library in London verwahrt.

Danach verzichtete Hohenzollern auf seine in zahlreichen Ländern belegenen Erbrechte zugunsten der Tochter aus erster Ehe, Olivia Hallman, die als Top-Model in New York arbeitete (Vogue, Harper’s Bazaar etc.). Der Verzicht war Gegenstand der internationalen Medienberichterstattung (z.B. für Schottland der Herald of Scotland)

Nach einer zweifachen Zufallsbegegnung in London heiratete Dr. Prinz von Hohenzollern 2017 eine Schweizer Unternehmerin. Das Paar lebt in Südengland und in der Schweiz.

Ausbildung

Hohenzollern, Jahrgang 1961, studierte anfänglich Theologie und Philosophie an der Jesuiten-Hochschule Sankt Georgen, dann Katholische Theologie, Neuere Geschichte, Kirchen-, Theologie- und Rechtsgeschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt a.M. Seine akademischen Lehrer waren der Konzilshistoriker Klaus Wittstadt (1936-2003), der Rechtshistoriker und Begründer der Oberhof-Forschung Adalbert Erler (1904-1992) und der Theologe und Melanchthon-Preisträger Siegfried Wiedenhofer, der ein Schüler von Papst Benedikt XVI. war (1941-2016). Auf den Magistergrad in Theologie und in Rechtswissenschaft (1986) folgte die Promotion zum Dr. phil. in Theologie mit Auszeichnung (summa cum laude) und Universitätspreis (1990, Volltext Teil1 und Teil2, Rezension Literaturmarkt hier, Theologische Revue hier, Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte hier, Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins hier).
Die Drucklegung wurde von den Universitäten in Frankfurt a.M. und Münster i.W., von den Städten Bonn und Münster, vom Erzbistum Köln, vom Bistum Würzburg und von der Friedrich-Naumann-Stiftung gefördert. Hohenzollern ist Mitglied des Verbandes der Historiker Deutschlands.




Verlegerische Arbeit

Noch als Promotionsstudent etablierte er 1987 den Verlag der Deutschen Hochschulschriften DHS, in dem innerhalb von wenigen Jahren mehrere Tausend Dissertationen und Habilitationsschriften erschienen sind. Aus dem Wissenschaftsverlag gingen zahlreiche Kapitalgesellschaften hervor, darunter der Buchverlag Fouqué Publishers Inc. auf der Fifth Avenue in New York, The London House of Literature Limited in London, die Frankfurter Verlagsgruppe Holding Aktiengesellschaft mit Tochtergesellschaften und Niederlassungen und Repräsentanzen in Frankfurt a.M., München, London und New York.





Erste Aufsichtsratsvorsitzende der Frankfurter Verlagsgruppe war bis zu ihrem Tod (2010) die 103-jährige Literaturpreisträgerin und Schriftstellerin(Ilse Pohl). Den Brief- und Tagebuch-Nachlaß der Freundin, der Aufbau und Führung des Konzerns mit der eigenen ungewöhnlichen Biographie verknüpft, bot Prinz von Hohenzollern dem Staatsarchiv Darmstadt an. Dieses hat den Nachlaß als „wichtigen Bestand“ qualifiziert und angenommen (mit der Einleitung „Literatur schaffen im Angesicht des eigenen Todes“).
Im Aufsichtsrat folgte die Autorin Barbara von Braun-Lacoste (Ludwig II., Ein Leben zwischen Krone und Dornen", Briefroman, u.a. ), die als Kind mit einem französischen Kriegsgefangenen aus einem deutschen Lager geflohen war und darüber ein bewegendes Buch schrieb (Das Windhaus).
Letzter Vorsitzender des Aufsichtrats war der britische Schriftsteller Michael Lord Montagu Douglas Scott (Michael Montagu's Memoirs).
Als Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Verlagsgruppe verantwortete Hohenzollern rund 5.000 Buchausgaben und Medien, bis er sich im Jahre 2003 ins Privatleben zurückzog. Im Frankfurter Verlagshaus sind die Handschriften und Manuskripte der Schriftsteller verwahrt und ausgestellt, mit denen er in Verkehr war, darunter Michael Ende, Martin Walser, Uwe Johnson, Max Frisch.



Engagements

1999 schuf Hohenzollern im Frankfurter Großen Hirschgraben (am Goethe-Haus) die Frankfurter Cornelia Goethe Akademie mit dem Fernstudium „Literarisches Schreiben“, das die Staatliche Zulassung erhielt. Das Studium, das als erste Ausbildung im literarischen Schreiben von der Bundesagentur für Arbeit als Berufsqualifikation anerkannt wurde, wurde von über 1.000 Autoren absolviert (www.goethe-akademie.de). Die Richtlinien der Akademie wurden in besonderem Maße auf die Förderung von Blinden und Sehbehinderten ausgerichtet.
Die Cornelia Goethe Akademie vereinigt in ihrem Kuratorium Spitzenkräfte aus Industrie, Wissenschaft, Kunst und Kultur. Donatus von Hohenzollern ist Präsident des Kuratoriums (s. http://www.goethe-akademie.de/akademie/organe.html).



In der Straße des Goethe-Hauses und der Cornelia Goethe Akademie etablierte Hohenzollern auch die Frankfurter Goethe-Gesellschaft (Brentano-Gesellschaft Frankfurt/M. mbH), die jedes Jahr einen neuen Band der „Frankfurter Bibliothek“ als Jahrbuch für das neue Gedicht herausgibt — die größte Lyriksammlung in der deutschen Buchhandelsgeschichte, in der 60.000 Gedichte lebender Dichter erschienen sind (http://www.brentano-gesellschaft.de).



Als Altverleger setzt Hohenzollern sich weiterhin für noch nicht etablierte Schriftsteller ein. In einer Denkschrift nahm er 2007 Stellung gegen die Diskriminierung neuer, nach Erfolg strebender Autoren durch die Verbände und Gewerkschaften der bereits etablierten Autoren.


In London unterstützt Hohenzollern die Hochschulausbildung junger Musiker durch Stipendien. Er ist Mäzen am Royal College of Music in London und Sponsor der Tilford Bach Society. Er fördert das deutsche PrimArte Orchester unter Dirigent Alois Springer und die London Cuisine Schools.

Michelangelo Merisi da Caravaggio: Die Inspiration des Evangelisten Matthäus